Dies ist die eindrucksvolle Geschichte des Glinsker Klosters und der Mönche, die dort im 20. Jahrhundert lebten. Trotz Vertreibung, Zerstörung und grausamer Behandlung haben die Mönche nicht aufgegeben und den Gläubigen in einer »gottlosen« Zeit immer wieder Mut gemacht. Als das Kloster 1942 wieder eröffnet wurde, waren von der einst weitläufigen Anlage nur noch eine Hauskirche und die halb verfallenen Wohnhäuser der Brüder übrig. Auch die neuerliche Schließung und Vertreibung 1961 war mit viel Leid verbunden und niemand hätte zu träumen gewagt, dass die Mönche 1994 zurückkommen konnten.

2010 wurden drei der Glinsker Asketen des 20. Jahrhunderts heiliggesprochen. Ihr Leben und ihre Lehren können uns auch in den Wirren unserer Zeit Orientierung geben.

Die Autoren wurden 2015 mit dem Allrussischen Literaturpreis des hl. Fürsten Aleksandr Nevskij ausgezeichnet.

Alexander und Zinoviy Chesnokov
Bonifaz Tittel (Hrsg.)
Der Kampf um ein heiliges Leben
Lehre und Wirken der Starzen in der Sowjetzeit
Hardcover, ca. 280 Seiten, 21,0 × 14,8 cm
27,50 Euro [D] / 28,30 Euro [A] / 31,60 CHF (UVP)
ISBN 978-3-942006-17-0

Erzpriester Alexander Chesnokov (Doktor der Theologie sowie Doktor der Physik und Mathematik),
geb. 1959 in der ehemaligen UDSSR. 1990 bis 1992 war er Professor an der Theologischen Akademie in Moskau. Er hat diverse Publikationen über die spirituellen Väter der sowjetischen Zeit verfasst.

Zinoviy Chesnokov (Master der Theologie),
1988 geboren, studierte von 2005 bis 2011 an der Theologischen Fakultät der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau. 2012 Examen an der Moskauer Theologischen Akademie.  Seine vier Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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