Neben den »Aufrichtigen Erzählungen eines rus­sischen Pilgers« ist dieses erstmals 1907 er­schienene Buch die wohl wichtigste Schrift über das Jesusgebet. Der Verfasser, ein russischer Mönch, der auf dem Berg Athos lebte und sich später als Einsiedler in die Berge des Kaukasus zurückzog, ist davon überzeugt, dass der im Jesusgebet angerufene Name Gott selbst ist. Durch das Hören auf die Stimme Gottes in sich selbst treten das eigene Wollen und das Ego mehr und mehr zurück: »Um das ewige Leben in sich zu spüren, muss man immer den verehrungswürdigen und allerhaltenden Namen Jesus Christus in seinem Ver­stand tragen, auf den Lippen und im Herzen, und er heiligt unser ganzes Wesen.«

Neben den »Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers« ist dieses Buch, erstmals 1907 erschienen, wohl die wichtigste Schrift über das Jesusgebet. Der Verfasser, ein russischer Mönch, der auf dem Berg Athos lebte und sich später als Einsiedler in die Berge des Kaukasus zurückzog, ist davon überzeugt, dass der im Jesusgebet angerufene Name des Herrn Gott selbst ist. Durch das Hören auf die Stimme Gottes in sich selbst tritt das eigene Wollen und das Ego mehr und mehr zurück.

»Dieses Buch möchte die Freude am Gebet wieder wecken. Es möchte zu einer Pilgerreise einladen, an deren Ende die persönliche Begegnung mit Gott steht.« (Bonifaz Tittel)

Schimonach Ilarion/Bonifaz Tittel
Auf den Bergen des Kaukasus
Gesprächs zweier Einsiedler über das Jesusgebet

Kartoniert, 477 Seiten, 21 × 14,8 cm
24,90 Euro [D] / 25,60 Euro [A] / 35,50 CHF (UVP)
ISBN 978-3-942006-10-1
E-Book: 978-3-942006-90-3

Ilarion
Schimonach Ilarion (Domratschev),
geboren um 1845 im Gouvernement Vjatka (heute Gebiet von Kirow), gestorben am 1. (14.) Juni 1916 in Tjomnye Buki (Gebiet von Kuban) stammte aus einer Priester­familie, besuchte das Geistliche Seminar und arbeitete als Lehrer. Er trat in das russische Pantaleimonkloster auf dem Berg Athos ein und lebte dort mehr als 20 Jahre. Nach Mitteilung von Starez Varsonufij von Optina Pustin war er dort Schüler des Starez Disiderij. Er übersiedelte in das neu gegründete Neu-Athos-kloster, lebte aber vorwiegend als Einsiedler. Im Buch gibt er die Gebetserfahrung seines Lehrers und Starez Disiderij und seine persönlichen Erfahrungen wieder.

Tittel
P. Bonifaz Tittel OSB,
geboren 1947 in Wien, ist Mönch des Wiener Schottenstiftes. Er studierte Theologie und Russisch in Wien, Salzburg und an der Leningrader Geistlichen Akademie unter dem Metropoliten Nikodim (Rotov) sowie dem jetzigen Patriarchen von Mos­kau und ganz Russland Kirill (Gundjaev). Von 1975 bis 2011 war er am Stifts­gymnasium Professor für Katholische Religion und Russisch. Heute ist P. Bonifaz Pfarrer in Breitenlee, Wien.

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